Montag, 2. November 2009

Nachtrag zur neuen Papst-CD

Ich hatte recht mit MEINER EINSCHÄTZUNG der neuen Papst-CD, die Ende November erscheinen wird. Eine Sammlung von O-Tönen, musikalisch unterlegt und mit einigen Solo-Stücken angereichert.

Heute berichet ZENIT darüber:
Das Album wird am 27. November 2009 erscheinen und bietet eine faszinierende Mischung von Gesängen der Lauretanischen Litanei, bekannten Mariengebeten und acht neuen Werken moderner klassischer Musik. Einzigartig ist diese CD vor allem, weil hier zum ersten Mal auf einem Album die Stimme von Papst Benedikt XVI. zu hören sein wird, der in lateinischer, italienischer, portugiesischer, französischer und deutscher Sprache singt und rezitiert.

Die gesprochenen und gesungenen Beiträge Benedikts XVI. stammen aus dem Tonarchiv von Radio Vatikan, das die Verwertungsrechte an päpstlichen O-Tönen hält. Der Sender stellte sie dem italienischen katholischen Medienhaus San Paolo zur Verfügung. Wie der Sender bekanntgab, handelt es sich um knapp zehn Minuten Tonmaterial, das mit Chorgesang und Instrumentalmusik gemixt wurde.

Die neue CD bietet neben Mitschnitten liturgischer Gesänge auch zeitgenössische klassische Musik, eingespielt vom Londoner Royal Philharmonic Orchestra. Dazu Musik von Simon Boswell, Stefano Mainetti und Nour Eddine mit gregorianischen Gesängen und Gebeten von Papst Benedikt XVI.: Sancta Dei genitrix;Mater ecclesiae; Advocata nostra; Benedicta tu; Causa nostrae letitiae; Auxilium cristianorum; Regina coeli; Magistra nostra. Ein Teil des Erlöses sei für die musikalische Erziehung armer Kinder, teilte der Verlag mit.

Produziert wird die CD, die ab dem 27. November lieferbar sein soll, von der Plattenfirma Geffen UK/Universal. Das Label hatte unter anderem Popgruppen wie "Nirvana" und "Guns N' Roses" unter Vertrag. Mit dem Verkaufserlös soll laut Geffen die musikalische Erziehung von Kindern gefördert werden.

2 Kommentare:

  1. Ich werde ja die Befürchtung nicht los, daß die Scheibe ein Zusammenschnitt klassischer Evergreens und pseudoklassischer Peinlichkeiten werden wird, den man dann papstmäßig verkaufsfördernd aufpeppt. Mal abwarten ...

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  2. Lassen wir gelassen an uns vorüberziehen, was da kommen will. Ich habe die CDs von Johannes Paul II. nie gehört (außer einmal im Radio...), und ich habe nicht vor, mir die Benedikt-CD anzutun.

    Was der Papst sagt, ist wichtig genug. Da braucht man keinen Klangteppich darunter.

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